Im tantrischen Buddhismus wird nicht ohne Grund weitergehende sexuelle Riten erst (wenn überhaupt) nach jahrelanger Meditationspraxis angegangen. Die Anhaftung an Mustern und Verhaltensweisen sind für spirituelle Sexualität genauso schädlich wie das Geistesgift "Gier". Die Gier nach sexuellen Erlebnissen eben nach dem Kick durch häufig wechselnde Sexualpartner. Die Gier nach Neuem, Spannendem und Aufregendem. Die Gier nach Vereinigung und nach Orgasmus. Gerade diese Gier findet man oftmals in der männlichen Sexualität (Yang getrieben sozusagen) aber auch in der weiblichen. Diese Gier führt nicht zu der Leere, die eigentlich eine erfüllende Völle ist. Diese Gier führt einem auf die Autobahn der Gefühle und Erlebnisse und schärft nicht das Bewusstsein für das bestehende. Diese Gier hat nichts mit sexueller Befreiung zu tun. Sie lenkt ab von der Fülle. Sie verhindert das Gefühl für feinstoffliche Elemente. Gerade für Anfänger im roten sexuellen Tantra ist dies die größte Gefahr. Guter bis sehr guter Sex ist ein Abfallprodukt dieses Weges. Aber man kann dadurch auch sehr leicht abkommen und im Sex "stehenbleiben".
Die sexuelle Energien zu meistern, bedeutet aber mit ihnen behutsam umzugehen. Für das rote Tantra muss man genug Sex haben. Sex, der einem erfüllt und nicht unbedingt spirituell ist. Erst dann läuft man nicht Gefahr, sich in dieser Gier nach Mehr, nach Koitus, nach Orgasmus zu verlieren.
Aber diese Gier kommt ja nicht von ungefähr. Sie ist ein Wegbegleiter für diejenigen, die sich ihrer sexuellen Wünsche und Sehnsüchte nicht bewusst sind. Frägt man in eine Runde oder auch im Einzelgespräch: "Was möchtest Du sexuell erleben ? Von was träumst Du ?". Da hört man selten Antworten wie "Ich möchte anal von einem großen prächtigen Lingam penetriert werden." oder "Ich träume davon mit verbundenen Augen von Unbekannten berührt und verwöhnt zu werden". Es geht nicht um die Bewertung dieser Wünsche. Es geht darum die Gier zu verlieren. Dies geht nur in der Bewusstmachung welche Wünsche und Sehnsüchte es sind und dann die Muster, die einem abhalten, dies zu bekommen. Oftmals ist da ein betretenes Schweigen als Antwort anstelle von Ehrlichkeit und Offenheit sich selbst gegenüber. Eine Anhaftung an die Muster "das sagt man doch nicht !" und an Muster, die Sexualität sofort mit Liebe und Beziehung verbinden. Wie oft hört man auch ein "Meine Frau/Mann möchte dies nicht" ? Wahrscheinlich zu oft. Dabei muss dieses Verlangen gar nicht mal so exotisch oder bizarr sein. Sexuelle Sehnsüchte können - müssen aber nicht - in Fetisch und BDSM bestehen. Auch hier gilt die Bewertungslosigkeit. Zu Akzeptieren, dass es nun so ist. Und wenn ich mich nach der Peitsche sehne, dann erstmal einsehen, dass es so ist. Und danach das "Warum ?" erkunden. Auch das Ausleben der Wünsche ist ein "Kann" kein "Muß".
Leider ist es so, daß wir diese Wünsche nicht einmal unseren Partnern anvertrauen. Viele Menschen haben Angst darin nicht angenommen zu werden. Sehnsüchte mit Klinikphantasien, Urin und anderen Körperausscheidungen sind im allgemeinen verpönt. Jeder distanziert sich davon. Aber warum dürfen diese nicht artikuliert werden ? Noch einmal es geht nicht um Bewertung sondern um Freiheit. Sexuelle Befreiung bedeutet, diese sich frei und ohne Anhaftung an Mustern einzugestehen. Sich bewusst machen. Und dann sich selbst zu bewerten in der Frage "Was hält mich ab ?". Freiheit besteht auch in der Annahme seiner selbst. In allen köperlichen positiven Attributen wie auch den negativen. Zu dick, zu alt oder zuviel Orangenhaut ? Wer ist davor gefeit. Aber was hat das mit sexueller spiritueller Entwicklung zu tun ? Eben ! Nichts. Befreie den Eros in Dir. Das ist was sexuelle Befreiung meint. Erst das ruhen in der Sexualität. Das Eingestehen: " Ich habe genug erfüllenden Sex. Ich hafte nicht an Mustern an. Ich geniesse was kommt. Ich kann auch innehalten und muss nicht auf einen Orgasmus hinaussteuern" bedeutet im Klartext "Ich bin sexuell befreit".
Ein Anstoss für den Weg zur sexuellen Befreiung ist das herzrauschen-Seminar "Eros flieg und breite Deine Flügel aus".
Viele verbinden mit "sexueller Befreiung" Hippie-Bewegung, Flower-Power, Hasch rauchen und Kommune 1. Aber sexuelle Befreiung meint viel mehr als nur den bekannten Slogan "Wer zweimal mit Derselben pennt, gehört schon zum Establishment". Was steckt dahinter ? Das häufige Wechseln von Sexualpartner ist im tantrischen Kontext genau nicht gemeint.
Im tantrischen Buddhismus wird nicht ohne Grund weitergehende sexuelle Riten erst (wenn überhaupt) nach jahrelanger Meditationspraxis angegangen. Die Anhaftung an Mustern und Verhaltensweisen sind für spirituelle Sexualität genauso schädlich wie das Geistesgift "Gier". Die Gier nach sexuellen Erlebnissen eben nach dem Kick durch häufig wechselnde Sexualpartner. Die Gier nach Neuem, Spannendem und Aufregendem. Die Gier nach Vereinigung und nach Orgasmus. Gerade diese Gier findet man oftmals in der männlichen Sexualität (Yang getrieben sozusagen) aber auch in der weiblichen. Diese Gier führt nicht zu der Leere, die eigentlich eine erfüllende Völle ist. Diese Gier führt einem auf die Autobahn der Gefühle und Erlebnisse und schärft nicht das Bewusstsein für das bestehende. Diese Gier hat nichts mit sexueller Befreiung zu tun. Sie lenkt ab von der Fülle. Sie verhindert das Gefühl für feinstoffliche Elemente. Gerade für Anfänger im roten sexuellen Tantra ist dies die größte Gefahr. Guter bis sehr guter Sex ist ein Abfallprodukt dieses Weges. Aber man kann dadurch auch sehr leicht abkommen und im Sex "stehenbleiben".
Die sexuelle Energien zu meistern, bedeutet aber mit ihnen behutsam umzugehen. Für das rote Tantra muss man genug Sex haben. Sex, der einem erfüllt und nicht unbedingt spirituell ist. Erst dann läuft man nicht Gefahr, sich in dieser Gier nach Mehr, nach Koitus, nach Orgasmus zu verlieren.
Aber diese Gier kommt ja nicht von ungefähr. Sie ist ein Wegbegleiter für diejenigen, die sich ihrer sexuellen Wünsche und Sehnsüchte nicht bewusst sind. Frägt man in eine Runde oder auch im Einzelgespräch: "Was möchtest Du sexuell erleben ? Von was träumst Du ?". Da hört man selten Antworten wie "Ich möchte anal von einem großen prächtigen Lingam penetriert werden." oder "Ich träume davon mit verbundenen Augen von Unbekannten berührt und verwöhnt zu werden". Es geht nicht um die Bewertung dieser Wünsche. Es geht darum die Gier zu verlieren. Dies geht nur in der Bewusstmachung welche Wünsche und Sehnsüchte es sind und dann die Muster, die einem abhalten, dies zu bekommen. Oftmals ist da ein betretenes Schweigen als Antwort anstelle von Ehrlichkeit und Offenheit sich selbst gegenüber. Eine Anhaftung an die Muster "das sagt man doch nicht !" und an Muster, die Sexualität sofort mit Liebe und Beziehung verbinden. Wie oft hört man auch ein "Meine Frau/Mann möchte dies nicht" ? Wahrscheinlich zu oft. Dabei muss dieses Verlangen gar nicht mal so exotisch oder bizarr sein. Sexuelle Sehnsüchte können - müssen aber nicht - in Fetisch und BDSM bestehen. Auch hier gilt die Bewertungslosigkeit. Zu Akzeptieren, dass es nun so ist. Und wenn ich mich nach der Peitsche sehne, dann erstmal einsehen, dass es so ist. Und danach das "Warum ?" erkunden. Auch das Ausleben der Wünsche ist ein "Kann" kein "Muß".
Leider ist es so, daß wir diese Wünsche nicht einmal unseren Partnern anvertrauen. Viele Menschen haben Angst darin nicht angenommen zu werden. Sehnsüchte mit Klinikphantasien, Urin und anderen Körperausscheidungen sind im allgemeinen verpönt. Jeder distanziert sich davon. Aber warum dürfen diese nicht artikuliert werden ? Noch einmal es geht nicht um Bewertung sondern um Freiheit. Sexuelle Befreiung bedeutet, diese sich frei und ohne Anhaftung an Mustern einzugestehen. Sich bewusst machen. Und dann sich selbst zu bewerten in der Frage "Was hält mich ab ?". Freiheit besteht auch in der Annahme seiner selbst. In allen köperlichen positiven Attributen wie auch den negativen. Zu dick, zu alt oder zuviel Orangenhaut ? Wer ist davor gefeit. Aber was hat das mit sexueller spiritueller Entwicklung zu tun ? Eben ! Nichts. Befreie den Eros in Dir. Das ist was sexuelle Befreiung meint. Erst das ruhen in der Sexualität. Das Eingestehen: " Ich habe genug erfüllenden Sex. Ich hafte nicht an Mustern an. Ich geniesse was kommt. Ich kann auch innehalten und muss nicht auf einen Orgasmus hinaussteuern" bedeutet im Klartext "Ich bin sexuell befreit".
Ein Anstoss für den Weg zur sexuellen Befreiung ist das herzrauschen-Seminar "Eros flieg und breite Deine Flügel aus".
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