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Was ist eine achtsame Grenzüberschreitung ?

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Jeder Mensch hat Grenzen. Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Grenzen seiner Handlungsmöglichkeit. Grenzen seianer Entwicklungsfähigkeiten. Grenzen können sehr nütztlich sein. Grenzen schützen uns vor Verletzungen.

 

In uns wacht das Über-Ich darauf, dass wir innerhalb der Grenzen bewegen. Wie ein innerer Wächter. Allerdings orientiert sich der Wächter oftmals an Muster, Abläufe und schmerzvollen Ersterfahrungen. Gleichzeitig sind es vielleicht genau diese Grenzen, die uns an unserer Entwicklungsfähigkeit behindert. Der Schutz ist nur scheinbar, wenn das Muster von Außen, unsere Ersterfahrungen nur scheinbar verarbeitet sind. Die Grenzüberschreitung muss demnach nicht zu Schmerzen führen, sie kann ganz im Gegenteil sehr befreiend sein, wenn diese behutsam und achtsam geschieht. Wenn Du Dich selbst beobachtest wie ein guter Freund neben Dir stehend. Dir Zeit lässt an diese Grenzen heran zu gehen. Und im richtigen Moment diese versetzt und damit überwindest. Nicht das Handeln von äußeren Begebenheiten sondern von dem inneren Empfinden abhängig machst. Und dabei achtest was Deine Umgebung mit Deiner Handlung tut und empfindet.

 

Kein Mensch springt aus mehreren 1000 m Höhe ab - Fallschirm hin oder her. Dennoch kann es ein Gefühl großer Freiheit und großem Mutes sein, dies mit einem Fallschirm (und unter Anleitung) dennoch zu tun. Es hebt Deinen Selbstwert und macht Dir Mut, etwas neues anzupacken. Genau dieser Effekt ist damit gemeint. Achtsam, Behutsam und Einfühlsam. Dennoch im Entscheidenden Augenblick Mut, Enthusiasmus und Tatkraft. Das wollen wir erreichen.